Seit drei Jahren gilt bei der Vermittlung von Mietwohnungen das Bestellerprinzip – die Vermittlungsprovision zahlt derjenige, der den Makler beauftragt hat. Doch nicht erst seither stellt sich für einen Vermieter die Frage ob es sich lohnt, auf eigene Faust den optimalen Mieter für seine Wohnung zu finden, oder ob er doch besser einen Profi damit beauftragt. Denn für das Engagement eines qualifizierten Immobilienmaklers spricht eine ganze Reihe von Vorteilen:

An erster Stelle steht die fundierte Ermittlung der Marktmiete

Die Grundlage einer langfristigen Zufriedenheit sowohl für den Mieter als auch den Vermieter ist die marktangemessene Höhe der Miete. Sucht ein Mieter aus verständlichen Gründen eine günstige Wohnung, legt der Vermieter aus ebenso guten Gründen Wert auf eine angemessene Rendite. An dieser Stelle ist das Wissen um die aktuellen Mietmarktpreise sein Geld auf jeden Fall wert. Seine Empfehlungen zielen auf die beiderseitige Zufriedenheit. Und natürlich beachtet ein Makler die Rahmenbedingungen der regionalen Mietpreisbremse, um Konflikte von vorneherein auszuschließen.

Ein Makler findet den optimalen Mieter!

Für jeden Vermieter ist die Zuverlässigkeit des Mieters ein Hauptkriterium. Und zwar sowohl in punkto Bonität als auch im Einhalten vereinbarter Verpflichtungen, in erster Linie der pünktlichen Mietzahlung. Ein Makler wird den Interessentenkreis für Ihre Wohnung vor allem nach diesen Kriterien betrachten. Aus seiner langjährigen Erfahrung hat er ein Gespür für ernsthafte Interessenten entwickelt und wird dem Vermieter eine entsprechende Vorauswahl zusammenstellen. Im Hintergrund hat er die Bonität bereits abgeprüft, um beispielsweise Mietnomaden so auszuschließen.

Eine Fülle von Leistungen, die Zeit und Nerven sparen

Der Weg zum „passenden“ Mieter für Ihre Eigentumswohnung ist mit viel Mühen gepflastert. Sorgfalt ist geboten, denn nach der Unterschrift unter den Mietvertrag ist es in aller Regel schwierig, das Vertragsverhältnis wegen Unstimmigkeiten rasch wieder aufzulösen und natürlich wünscht man sich einen Mieter, über den man sich möglichst wenig Gedanken machen muss. Wie bereits oben beschrieben, liegen die Leistungen im Vorfeld der Entscheidung. Ein Immobilienmakler kümmert sich unter anderem um…

Professionelle Werbung:

Die Präsentation der Wohnung auf der Internetseite des Maklers erweitert den Interessentenkreis und bietet alle Informationen, die den Mieter interessieren. Darüber hinaus schaltet er Anzeigen in relevanten Publikationen und nutzt seine umfangreichen Kontakte im Markt.

Beschaffung des Energieausweises:

Oftmals fehlt der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis; der Makler wird danach fragen und er achtet darauf, dass alle relevanten Angaben hierzu in den für die Vermietung eingesetzten Medien veröffentlicht werden. 

Prüfen von Bonität und Zuverlässigkeit

Der für den Vermieter tätige Makler wird auf dessen Wunsch zu einer Bonitätsprüfung raten und eine Mieterselbstauskunft verlangen. In dieser werden freiwillige Angaben zu persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Punkten gemacht. Ein anderer Weg ist die Beschaffung einer Bonitätsauskunft bei Auskunfteien durch den Makler. So kann der Vermieter einen potentiellen Mieter besser einschätzen und sicher gehen, dass er seine Wohnung nur einem zahlungskräftigen Mieter überlässt und nicht etwa einem Mietnomaden.

Besichtigung durch Interessenten:

Der Makler filtert potentielle Interessenten aus den eingehenden Nachfragen und sorgt für eine koordinierte Besichtigung der Wohnung. Das spart dem Vermieter wertvolle Zeit. Nebenbei überbringt ihm der Makler nützliche Informationen aus dem persönlichen Gespräch mit den Interessenten.

Der Mietvertrag, an dem alles stimmt:

Ein Makler ist – in den Grenzen des Rechtsdienstleistungsgesetzes – befugt, den Vermieter bei der Vorbereitung des Mietvertrags zu unterstützen. Er wird ihm Formulare empfehlen bzw. besorgen, die keine ungültigen oder unvorteilhaften Klauseln enthalten. Und letzten Endes übernimmt der Makler auch die gewissenhafte Dokumentation bei der Übergabe der Wohnung. Übrigens hat der Makler bei der Wohnungsübergabe Zeugenstatus, was im Falle von späteren Meinungsdifferenzen wichtig sein kann.

Ein Makler hat, was vielen Vermietern fehlt: Umfassende Erfahrung!

Viele Wohnungsbesitzer vermieten ihre Wohnung zum ersten Mal. Die aktuelle Marktlage gerade in einem sehr begehrten Ballungsraum wie Stuttgart generiert viele Mietinteressenten – doch das Interesse an Ihrer Wohnung bedeutet noch längst nicht, dass damit gleich alle Probleme und Fragen im Zusammenhang mit einer Vermietung gelöst sind! In diesem Beitrag haben wir eine Reihe von Maßnahmen bzw. Aktivitäten beschrieben, die das Berufsfeld eines Maklers ausmachen. Denn wie oft eine Wohnung auch privat vermietet wird – den Erfahrungsschatz eines Maklers, der über einige Jahrzehnte bereits hunderte von Wohnungen vermittelt hat, kann man nicht übertreffen.

Im Zusammenhang damit steht die Erfahrung im Umgang mit Menschen, die oftmals alles tun, um ein positives Bild von sich zu geben, manchmal sogar einen positiven Schein. Hier setzt der Makler mit seiner Menschenkenntnis an und trennt rechtzeitig die Spreu vom Weizen.

Einen Makler mit der Vermietung zu beauftragen, rechnet sich in jedem Fall

Wer objektiv Zeitersparnis und Risikominimierung gegen die Maklerprovision rechnet wird erkennen, dass sich die Beauftragung für ihn als Vermieter lohnt. Und er kann zu guter Letzt die Maklergebühr als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften in voller Höhe absetzen.