Viele Deutsche träumen den Traum von einem eigenen Haus oder einer Wohnung und in den heutigen zinsgünstigen Zeiten wird dieser Wunsch ganz besonders beflügelt. Doch es bleibt die Frage, ob sich Eigentum gegenüber der Miete tatsächlich rechnet, denn letzten Endes hängt alles von finanziellen Faktoren ab. Wer die Vor- und Nachteile eines Immobilienerwerbs sorgfältig abwägt und erst dann seine Entscheidung trifft, wird sich seinen Wohn-Traum ohne Risiken erfüllen.

Die Vorteile einer selbstgenutzten Immobilie sollten unter dem Gesichtspunkt eines langfristigen Investments betrachtet werden. Im Gegensatz zu Gold, Aktien oder Anleihen profitiert der Eigentümer vom praktischen Nutzen, denn er kann seine Immobilie selbst bewohnen, zahlt keine Miete mehr und sie stellt, wenn sie vor Erreichen des Rentenalters abbezahlt ist, eine hervorragende Altersversorgung dar. Darüber hinaus darf man speziell in guten Lagen und Großstadtregionen wie Stuttgart mit einer zuverlässigen Wertsteigerung rechnen.

Genau an diesem Punkt lohnt es sich, ein Immobilienangebot sorgfältig zu prüfen: Entscheidend für den Wert ist vor allem die Lage. Ein Haus oder eine Wohnung mitten im Grünen ist reizvoll, doch sollte auch die Infrastruktur stimmen. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung, öffentliche Verkehrsmittel sind Faktoren, die den Wert auch auf lange Sicht beeinflussen. Handelt es sich um eine sanierungsbedürftige Immobilie, müssen zwar die steuerlichen Vorteile gesehen werden, aber auch die Risiken; manchmal hat der Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden und auf jeden Fall sollte eine Expertise über die zu erwartenden Sanierungskosten eingeholt werden.

Bei einer so schwerwiegenden und wichtigen Entscheidung wie es der Kauf einer Immobilie darstellt, sollte man sich unbedingt objektiven und professionellen Rat einholen und nicht nur auf die Aussagen der Finanzierungsseite verlassen. Ein Makler aus der Region ist dabei immer ein Gewinn, denn niemand kennt den Markt besser und weiß, wie man Wohneigentum risikolos erwirbt.

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